Stress und Gesundheit

Stress kann krank machen. Die Fehltage wegen psychischer Erkrankungen sind in den vergangenen Jahren um 20% gestiegen.
Die Einnahme von Psychopharmaka bei Studenten stieg von 2006 bis 2010 um 70%. Gesundheit und Stress sind eng miteinander verknüpft.
Gesundheitsgefährdend wirkt Stress durch folgende vier Aspekte:

1. Nicht verbrauchte Energie

Die ursprüngliche Energiebereitstellung für Angriff oder Flucht hat im modernen Leben ihren Anpassungswert verloren.

Die bereitgestellte Energie wird nicht verbraucht. Fette, Zucker und verklumpte Blutblättchen verstopfen die Blutbahn. Das kann zu Arteriosklerose, Infarkten in Herz, Lunge und Gehirn führen.

 

2. Chronisch erhöhte Aktivierung

Halten die Stressoren über längere Zeit, oft über Jahre hin, an und fehlt die Zeit für Erholung und Entspannung, so ist der Körper in einem ständigen kräftezehrenden Widerstandsstadium, in dem er sich der chronischen Belastung anpasst. Der Körper versucht unter erheblichem Energieaufwand ein neues Gleichgewicht auf erhöhtem Niveau aufrechtzuerhalten – bis er schließlich zusammenbricht, bis zur totalen Erschöpfung.

Die Folgen sind Erkrankungen nahezu aller wichtigen Organe und Organfunktionen, die Unfähigkeit auf eine normales Ruheniveau zurückzukehren, starre Gefäßwände, chronisch erhöhter Bluthochdruck, angespannte, schmerzhafte Muskeln und weitere Verspannungen. Auch der Schlaf bringt keine Erholung und Gesundheit mehr. Die zweite Stressachse ist dauernd aktiviert und damit ein permanent erhöhter Kortisolspiegel im Blut. Kortisol verringert die Wirkung von Insulin, die Bauchspeicheldrüse erschöpft sich, es entsteht ein tatsächlicher Insulinmangel, damit steigt der Blutzucker und das Diabethes-Risiko.

Dauerstress schädigt massiv neuronale Hirnstrukturen, führt zu Gedächtnisstörungen und einer Verkleinerung des Hippocampus.Es ist inzwischen belegt, dass viele Depressionen die Folge eines dauerhaft erhöhten Kortisolspiegels sind. Man spricht inzwischen von der Volkskrankheit „Stressdepression“, an der bis zu 20% der Bevölkerung erkrankt sind und die im Jahr 2020 neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Krankheit weltweit sein wird.

 

3. Geschwächte Immunkompetenz

Kortisol führt zu einer nachhaltigen Schwächung der Immunkompetenz und erhöhten Krankheitsanfälligkeit.

Es fördert Atemwegserkrankungen, Herpes-Virus-Infektionen, Krebs, allergische Reaktionen, Entzündungen bis hin zu Autoimmunerkrankungen.

 

4. Gesundheitliches Risikoverhalten

Alkohol, Rauchen, Medikamentenkonsum und ungesunde Ernährung erhöhen das Erkrankungsrisiko und tragen zu einer schnelleren Erschöpfung der Widerstandskräfte und Problemen mit der Gesundheit bei.

 

Wie Sie Stress abbauen können und so Risiken für Ihre Gesundheit reduzieren erfahren Sie in meinen Coachings in München.

Du musst nicht kämpfen, um zu siegen.

- Shaolin -

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